Kultur- und Trachtenverein Bliesransbach e.V. Kultur-und Trachtenverein Bliesransbach e.V.
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     Mundartstück Klutzkepp unn Bonkerte                                                                         Zusatzaufführung am 05.05.2018                                                                                                                  Karten ab sofort bei Tabak König !!!

Nikolaus Schwindling, ein gediegener Bauersmann, der auch noch einen kleinen Kramladen betreibt, lebt beschaulich und bescheiden im idyllischen Raaschbach; aber er leidet auch etwas unter dem recht strengen Regiment seines geliebten Weibes Katharina Schwindling, von ihm liebevoll „Katchje“ genannt. Da sie die Haushaltskasse sehr genau bewacht, und ihrem Gatten keinen Groschen Taschengeld zukommen lässt, muss der arme Niggel sehr mit seinem Geld haushalten. Um noch etwas Geld für seine gelegentlichen Wirtshausbesuche mit seinem Freund und Nachbarn Johann Drescher abzweigen zu können, hat er einen genialen Einfall: Er erfindet eine uneheliche Tochter namens Magdalena Meier und schwatzt seinem Katchje monatlich 200 Euro für angebliche Alimente ab. In 25 Jahren kommt dabei ein schönes Extrageld zusammen.

So ist die Welt der beiden „Mónnsliet“ über Jahre in Ordnung und sie können gewohnt ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgehen. Denn diesen Ausgleich braucht auch der „Hónnes“, der sehr unter der Fuchtel seiner Frau Agnes Drescher steht, die als junges „Mäde“ im Jungfrauenverein sogar einen Tugendpreis vom „Paschdor“ erhalten hat. Die Tochter der Dreschers, Julia, ist von der Mutter auch schon ausersehen worden, den Sohn der Schwindlings, Franz, zu heiraten. Was diese jedoch gar nicht will, da sie längst einen anderen, stattlichen Mann mit Beamtenlaufbahn und Uniform, den Briefträger Romeo Dissler, ins Herz geschlossen hat, der im Rahmen eines Kulturaustauschs aus der Pfalz an die Blies versetzt worden ist.

Das Spiel mit dem falschen „Bónkert“ geht so lange gut, bis die holde Gattin das angebliche Töchterchen „Leni“ zum 50. Geburtstag des guten Niggel einlädt. Dieser hat zunächst natürlich keine Sorgen deswegen, da ja kein Kind kommen kann, wo keins ist.

Doch die Überraschung ist groß, als tatsächlich eine „Leni Meier“ als Tochter auftaucht. Der Schwindel droht aufzufliegen Aber dies geschieht nicht und es entsteht sogar ein herzliches Verhältnis zwischen dem angeblichen „Bónkert“ und dem vermeintlichen Erzeuger. Niggel und Katchje beschließen, die „liebe Leni“ als Haushaltshilfe aufzunehmen und in die Familie einzubinden. Aber da gibt es ja auch noch den Sohn Franz, der sich zu allem Unglück schon zuvor in ein junges Mädchen namens Leni verliebt hatte, die er auf einem auswärtigen Fest kennengelernt hatte. Und diese Leni soll nun quasi seine Stiefschwester sein? Das will Leni und Franz so gar nicht passen.

Und die Verwirrung nimmt noch zu, denn es naht Unheil in Gestalt der resoluten Walburga Meier, der Mutter der Leni Meier, die just zur Geburtstagsfeier erscheint.

Und auch der Knecht Michel, der bei Johann Drescher arbeitet, hat für alle noch eine Überraschung parat.

Nun haben der Niggel und der Hónnes allerlei Scherereien am Hals . . .

Ob und wie es ihnen gelingt, dies alles wieder ins Lot zu bringen und welche Pärchen am Ende glücklich sein dürfen, sehen Sie im April 2018, wenn sich der Vorhang wieder zum Mundarttheater im Pfarr- und Jugendheim von Bliesransbach hebt. Aufführungen siehe Termine.

 

 

Plakat_Krimidinner_2016.pdf

 

 

 

 

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